U19 A1: Spfr. Eisbachthal – JFV HH Morbach 4-3 (2-2)

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Starke Leistung trotz Niederlage im Westerwald!

Das Spiel gegen einen der Topfavoriten der Liga versprach, was man sich erwartete hatte. Eine Partie zweier spielstarken Mannschaften mit jeder Menge Tore, Strafraumszenen und Emotionen.
Die Mannschaft von Eisbachtal begann druckvoll und zeigte uns von der ersten Minute an ihre spielerische Klasse. Immer wieder kamen sie über ihre schnellen Außen in den torgefährlichen Raum. Es war allein Julian zu verdanken, dass es bis zur 15. Minute dauerte bis die Heimelf das erste Mal jubeln konnte. Trotz dieses frühen Rückstandes arbeiteten wir uns langsam in das Spiel hinein und kamen durch einen genialen Pass von Jonas auf den heute stark spielenden Tobias zum 1:1. Dies war der erste vernünftige Angriff für uns in diesem Spiel. Durch den Treffer bekamen wir die Partie besser in den Griff und gingen kurze Zeit später sogar mit 2:1 durch Robert in Führung. Wir hatten nun unsere beste Phase und hätten kurz darauf sogar auf 3:1 erhöhen können, jedoch konnte der Gästetorwart einen Abschluss von Jonas mit einer super Parade zur Ecke klären. Das Bemerkenswerte an der Heimmannschaft war, dass sie sich auch in dieser Phase weiter auf ihre fußballerische Qualität beriefen und durch genau dies auch zum Ausgleich kamen. Ein vom rechten Strafraumeck geschlenzter Ball ging unhaltbar ins lange Eck. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause.

Wer dachte, beide Mannschaften könnten dieses Tempo keine zwei Halbzeiten durchspielen, der wurde eines Besseren belehrt. Eisbachtal kam hellwach aus der Kabine und begann genauso druckvoll wie zu Beginn der ersten Halbzeit. Daher dauerte es auch nur bis zur 49. Minute, um mit 2-3 in Rückstand zu geraten. Jetzt drängte die Heimelf auf die Entscheidung. In dieser Phase war es vor allem Julian und Pascal zu verdanken, dass wir nicht weiter ins Hintertreffen gerieten. Das Spiel nahm den gleichen Verlauf wie in der ersten Halbzeit, denn wie aus dem Nichts gelang uns in der 56. Minute der 3:3 Ausgleich. Tobi setzte sich über die linke Seite mit seiner Schnelligkeit perfekt durch und spielte den Ball in den Rücken der Abwehr auf Ivan, der zum wiederholten Ausgleich traf. Es folgte die entscheidende Szene, die aus einem fairen, spielerisch hochklassigen Spiel, ein zerfahrenes und mit Emotionen gefülltes Spiel machte. Der Schiedsrichter schickte Lorenz wegen angeblicher Beleidigung vorzeitig zum Duschen. Diese Überzahl spielte Eisbachtal mit ihrer Klasse natürlich in die Karten. Sie erspielten sich jetzt Feldvorteile und kamen auch kurze Zeit später nach einem Eckball zur erneuten Führung. Nun dachte jeder der Anwesenden, dass das Spiel für uns gelaufen wäre. Jedoch stemmte sich unsere Mannschaft mit allem, was sie hatte, gegen die bevorstehende Niederlage. Selbst die nummerische Unterzahl von zwei Personen durch eine fünf Minuten Zeitstrafe konnte der Gegner nicht nutzen. In den letzten zehn Minuten setzten wir den Gegner in dessen Hälfte fest und gefühlt schienen wir einen Spieler mehr auf dem Platz zu haben. Kurz vor Spielende dann der nächste Aufreger des Spiels. Ivan drängte am Rande des Sechzehners in diesen hinein und wird zu Fall gebracht. Zur Verwunderung aller, auch der Heimzuschauer, entschied der Unparteiische jedoch nicht auf den fälligen Elfer, sondern auf Freistoß außerhalb des Strafraums. Damit endete ein sehr gutes und unterhaltsames Spiel.

Fazit: Gegen die vielleicht spielerisch stärkste Mannschaft der Liga zeigte unsere Mannschaft eine ganz starke Leistung. Moral und Einsatz waren gerade in Unterzahl überragend. Leider entschieden zweifelhafte Entscheidungen dieses Spiel. Trotzdem heißt es Kopf hoch und Wunden lecken, denn bereits am Samstag geht es in Ehrang weiter um wichtige Punkte.

So spielte unsere Mannschaft:
Beyhl – Schultheiss, Schmitt, Zurgheisel, Kauth – Schwarz, Backes, Engel (38. Kühn), (85. Hoff), Erczan, Kraiczy – Gräber

Ergänzungsspieler:  Juchem, Kühn, Eibes, Hoff

Tore: 1:0 (15.), 1:1 Kraiczy (22.), 1:2 Engel (28.), 2:2 (36.), 3:2 (49.), 3:3 Gräber (56.), 4:3 (63.)

Besondere Vorkommnisse:  rote Karte Schmitt (58.)

Zuschauer:  50